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Erkenne auf einen Blick, was dein Boden kann

Die Nutzenklasse

Ratgeber Untergrundvoraussetzungen

Die Basis muss stimmen

Vor dem Verlegen Eures Bodens solltet Ihr den Estrich und den Unterboden entsprechend vorbereiten, damit das Verlegen einfach wird und Ihr lange Freude an dem Boden habt.
Ihr könnt Euch dafür an der DIN 18365 für Bodenbelagsarbeiten und der DIN 18356 für Parkettarbeiten orientieren. Wenn Ihr diesen Normen folgt, könnt Ihr Euer Parkett auf den verschiedenartigsten Untergründen verlegen.
Es gelten diese drei Prüfgrößen für die Verlegung auf Estrich oder anderen Unterboden:

  • Ebenheit 

Die Ebenheit des Estrichs oder anderen Unterbodens kontrolliert Ihr zunächst mit einer Richtlatte oder einem Messkeil. Wenn Ihr feststellt, dass der Untergrund von der Norm abweicht, müsst Ihr den Boden dringend begradigen, um später beim Verlegen des Parkettbodens ein optimales Ergebnis zu erreichen.

  • Festigkeit

Der Unterboden muss nicht nur eben, sondern auch besonders fest sein. Sonst lässt sich der Parkettboden nicht einwandfrei verlegen. Die Festigkeit des Bodens ist insbesondere dann wichtig, wenn Ihr den Boden vollflächig verkleben möchtet. Dazu prüft Ihr den Unterboden vorher durch eine so genannte Gitterritzprüfung. Dabei darf der Estrich nicht abkreiden oder absanden, das heißt, es dürfen sich keine Partikel aus dem Estrich ablösen.

  • Feuchtigkeit

Das dritte wichtige Kriterium, das Ihr prüfen müsst, bevor Ihr Parkettboden verlegt, ist die Feuchtigkeit des Unterbodens. In den frisch gelegten Parkettboden sollte keine Feuchtigkeit von unten eindringen, das kann spätere Schäden auslösen. Diese so genannte Belegreife des Unterbodens beschreibt der Restfeuchtegehalt. Diesen zu prüfen und zu beurteilen, ist die Aufgabe des Untergrundlegers. Dabei kontrolliert er/sie die relative Luftfeuchtigkeit im Raum und misst die Feuchtigkeit im Boden.

Tipp: Alle wichtigen Details findet Ihr in unseren technischen Datenblättern und Verlegeanleitungen.

Die Vorteile der schwimmenden Verlegung

Bei der schwimmenden Verlegung werden die einzelnen Parkettdielen nicht mit dem Untergrund kraftschlüssig fixiert, wie es bei der

vollflächigen Verklebung der Fall ist, sondern lediglich als flächige Konstruktion miteinander verbunden. Das Parkett liegt dementsprechend unbefestigt auf dem Untergrund und „schwimmt“ auf diesem.

Die Verbindung zwischen den einzelnen Parkettdielen erfolgt in der Regel durch einfache Klicksysteme. Für diese Verlegemethode braucht Ihr wenig handwerkliches Geschick, sie ist daher auch für den Laien schnell umzusetzen.

Nach Abschluss der Verlegearbeiten kann das Parkett auch sofort betreten und der Raum eingerichtet werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, dass das schwimmend verlegte Parkett, falls notwendig oder erforderlich, wieder aufgenommen oder einfach ausgetauscht werden kann - für den Fall, dass Ihr Euch doch für einen anderen Bodenbelag entschieden habt oder den Parkettboden anderswo neu verlegen möchtet. Dies ist vor allem wichtig, wenn Ihr das Parkett in einer Mietwohnung verlegen wollt. Beim Ausziehen aus der alten Wohnung könnt Ihr problemlos Euren Boden wieder mitnehmen.


Was ist bei der schwimmenden Verlegung zu beachten?
Bei der schwimmenden Verlegung kommt anders als bei der vollflächigen Verklebung kein Kleber zum Einsatz. Ihr verbindet ganz einfach die einzelnen Parkettdielen durch ein Klicksystem miteinander, Parkett mit einem Nut und Feder System könnt Ihr zusätzlich an den Verbindungsstellen der einzelnen Parkettdielen verleimen. So wird Euer schwimmendes Parkett besonders stabil.
Wenn der Untergrund uneben ist, lässt sich bei schwimmend verlegten Parkettböden manchmal ein leichtes Nachschwingen nicht vollständig vermeiden.
Außerdem ist es möglich, dass bei schwimmend verlegten Parkettböden Gehgeräusche auftreten. Um diesen Effekt zu mindern, empfehlen wir, vor der schwimmenden Verlegung noch eine Trittschalldämmung auszulegen, am besten mit einer kombinierten PE-Folie. Die Trittschalldämmung dient dann als Dampfbremse, damit nicht im Nachhinein auf dem verlegten Parkettboden Geräusche auftreten, die PE-Folie fungiert als Feuchtigkeitssperre.
Ihr solltet bei der schwimmenden Verlegung berücksichtigen, dass Ihr Eurem Boden ein wenig Spiel lasst, damit er sich den Schwankungen im Raumklima gut anpassen kann.
Wenn Ihr auf der Fläche schwere Möbel wie zum Beispiel Küchenblocks oder ein Wasserbett plant, solltet Ihr diese Möbel nach Möglichkeit vom Boden aussparen. So vermeidet Ihr hohe Belastungen auf nur einem Punkt.
Bitte beachtet außerdem: Die Oberfläche eines schwimmend verlegten Bodens lässt sich nur bedingt zur Renovierung nachschleifen. Bei der Bearbeitung könnte er unter Umständen nachgeben. Denkt auch daran, dass die Luftschicht zwischen Boden und Estrich den Widerstand bei der Wärmeübertragung erhöhen kann.
### Klebende Verlegung – eine dauerhafte Verbindung

Bei der geklebten Verlegung Eures Bodens entsteht beim Laufen wesentlich weniger Lärm durch Trittschall als bei der schwimmenden Verlegung. Schwere Möbel könnt Ihr direkt aufstellen, zudem müsst Ihr weniger Spiel bei Schwankungen im Raumklima einkalkulieren. Außerdem kann die Fußbodenheizung bei der geklebten Variante uneingeschränkt wirken. Geklebtes Parkett lässt sich gut bearbeiten und sogar schleifen, schließlich liegt es direkt auf dem Unterboden auf. Es läuft sich angenehmer auf einem geklebten Boden, denn Schwingungen bleiben bei dieser Verlegetechnik vollständig aus.  

Aber Achtung! Um Parkett richtig und fachmännisch zu verlegen, braucht Ihr besondere Fachkenntnisse.  

Wichtig ist zuerst die richtige Vorbehandlung des Untergrunds. Estrich muss fachmännisch geschliffen und gespachtelt werden, der Kleber muss gut aufgetragen und der Boden aufgelegt werden, danach gilt es, die Trocknungszeit richtig einzuschätzen.

Unter diesen Voraussetzungen solltet Ihr Euren Boden verkleben:
  • bei beheizten Estrichen aus Zement
  • bei großen, unsymmetrischen, verwinkelten Raumsituationen oder schmalen, langen Fluren
  • bei Fischgrät- und Systemelementverlegung
  • wenn Ihr nur wenig Trittschall wünscht
  • wenn Ihr Euren Boden mit schweren Möbeln belastet
  • in gewerblich genutzten Bereichen wie z.B. Fitnessräume / Verkaufs- und/oder Ausstellungsräume etc.
 Wann sollte ich schwimmend verlegen, wann doch besser kleben?
Parkett zu kleben raten wir Euch insbesondere dann, wenn Ihr eine lange Nutzung Eures Bodens plant. Wenn Ihr Mieter in Eurer Wohnung seid, solltet Ihr vorab Euren Vermieter informieren und um Erlaubnis fragen.
Parkett sollte auch geklebt werden bei komplizierten Parkettmustern oder einer anspruchsvollen Parkettart.

Dureco Boden

Laminatboden

Unsere Böden sind für beheizte Untergründe geeignet. 

  • Je nach Materialität und Stärke sorgen unsere Böden für ein angenehmes Laufgefühl. 
  • Durch den geringen Wärmedurchlasswiderstand unserer Produkte, wird der Wirkungsgrad einer Fußbodenheizung erhöht und dadurch Kosten gesenkt insbesondere bei der vollflächigen Verklebung.
Hinweis: Mehr Details siehe Verlegeanleitung.